Gaining Fresh Insights into Crystallization in Process Chemistry

Bei der Synthese organischer Verbindungen wird häufig ein Kristallisationsschritt integriert, um das gewünschte Produkt zu isolieren und aufzureinigen. Mit einfachen Prozessanalysetechnologien (PAT) erhalten Sie neue Einblicke in Kristallisationsverfahren in der Prozesschemie.

Prozesschemiker nutzen eine Kristallisation häufig bei der Synthese organischer Verbindungen. Damit können Zwischenschritte der Synthese verbessert werden, etwa durch die Entfernung von Verunreinigungen und eine effizientere nachgeschaltete Filtration. Auch die finale Synthese kann optimiert werden, sodass ein Wirkstoff unter strengen Vorschriften mit der gewünschten Bioverfügbarkeit kristallisiert werden kann.

Die Optimierung dieses Verfahrens erfordert ein gutes Prozessverständnis des Wissenschaftlers, das sich durch die Einbindung von Prozessanalysetechnologien (PAT) erreichen lässt. Viele PAT-Ansätze sind jedoch kompliziert und schränken ihren Einsatz ausserhalb von Spezialistengruppen ein. Im Gegensatz dazu bietet die Kombination aus Echtzeit-Mikroskopie und einfacher Bildanalyse eine einfache Technik, die für alle Wissenschaftler geeignet ist.

Dieses White Paper wurde für Prozesschemiker in der pharmazeutischen und chemischen Industrie sowie im akademischen Bereich verfasst. Es konzentriert sich auf die Prozessoptimierung und verdeutlicht, wie einfach sich relevante Kristallisationsdaten auch ohne spezielles Vorwissen gewinnen und analysieren lassen. Darüber hinaus wird die Anwendung von einfachen PAT-Tools zu folgenden Zwecken behandelt:

·         Identifizierung von Polymorphen während der Kristallisationsentwicklung

·         Erkennung und Vermeidung von Ausölen (Trennung von flüssigen Phasen)

·         Verständnis der Faktoren, die die Kristallgrösse, -form und -struktur beeinflussen

·         Messung des Einflusses der Kühlrate auf die Kristallgrösse und -form